Standortstudie für den Neubau des Rieder Hallenbades beauftragt

Die Stadtgemeinde Ried hat eine Studie beauftragt mit dem Ziel einer Standortfestlegung für die Entwicklung, Errichtung und den künftigen Betrieb des beabsichtigten Hallenbad-Neubaus. Inhalt der Studie ist eine Bewertung von drei möglichen Standorten, und zwar:

  • bestehendes Hallenbad unter Einbeziehung von Teilen des benachbarten Bauhofgeländes (max 50 Prozent der Grundfläche)
  • Messegelände
  • Freibad unter Einbeziehung angrenzender Grundstücke
Foto (v.l.): VzBgm. Michael Steffan, Fraktionsobfrau Ingrid Oberwagner, Bgm. Albert Ortig, VzBgm. Mag. Ernst Reiter und VzBgm. Dr. Thomas Brückl bei der Pressekonferenz.

Foto (v.l.): VzBgm. Michael Steffan, Fraktionsobfrau Ingrid Oberwagner, Bgm. Albert Ortig, VzBgm. Mag. Ernst Reiter und VzBgm. Dr. Thomas Brückl bei der Pressekonferenz.

Breites, leistbares Angebot

„Das Hallenbad soll als Anlage mit Sport- und Schulschwimmbereich (2 bis 3 Bahnen mit 25 m Länge) und familienfreundlichem Bereich sowie einem Schwerpunkt auf Sauna und Wellnessbereich konzipiert werden, wobei insbesondere Saunabereiche im Freien (Saunadorf) berücksichtigt werden sollen“, so Bgm. Albert Ortig bei der Projektpräsentation mit allen Rieder Gemeinderatsfraktionen.

Die Studie beinhaltet auch eine Bewertung der jeweiligen Gesamtkosten der Errichtung (Grobkostenschätzung), wobei eine Kostenobergrenze mit rund 10 Millionen Euro angestrebt werden soll. Als Termin für die Vorlage wird Ende Februar 2013 festgelegt.

VzBgm. Dr. Thomas Brückl (ÖVP) legt großen Wert auf die Finanzierbarkeit: „Das Land Oberösterreich hat eine Förderung in Aussicht gestellt. Daher scheint der Neubau leistbar.“

VzBgm. und Sportreferenz Michael Steffan (SPÖ) nimmt zu den Vorwürfen der zu langen Untätigkeit Stellung: „Statische Gutachten sind bisher von einem Betrieb bis Sommer 2014 ausgegangen. Erst bei einer Untersuchung Ende 2012 kam die Verschlechterung bei der Holzdach-Konstruktion und damit das frühere Aus zum Vorschein.“

VzBgm. Mag. Ernst Reiter (FPÖ) spricht sich für den günstigsten der drei möglichen Standorte für den Neubau aus: „Nur wenn die Kosten an den drei Standorten gleich sind, sind wir für den Bereich beim Freibad. So können Synergien optimal genutzt werden.“

Fraktionsobfrau Ingrid Oberwagner (Grüne) denkt eine Beteiligung von Umlandgemeinden an den Kosten an: „Das Hallenbad nutzen nicht nur Rieder SchülerInnen. Ein regionales Hallenbad-Konzept kann ähnlich dem Verkehrskonzept zur Leistbarkeit beitragen.“