Rieds Wahrzeichen auf Reisen: Dietmarbrunnen wird restauriert

Unser Dietmar ist nicht mehr der Jüngste. Bereits seit dem Jahr 1665 ziert er als Rieder Wahrzeichen den Brunnen am Hauptplatz. Und es hat der Zahn der Zeit an ihm genagt – daher muss er einer dringend notwendigen Restaurierung unterzogen werden. Die Dietmarstatue, die Brunnensäule und die acht Kranzsteine ließ die Stadtgemeinde Ried abtragen und in eine Werkstatt für Bildhauerei-Restaurierung bringen, wo diese nach den neuesten Erkenntnissen der Denkmalpflege bearbeitet werden.

„Nicht nur die deutlich sichtbare Verschmutzung der Oberfläche durch Ruß und biogenen Bewuchs der Dietmarstatue, auch die stellenweise durch Gips- bzw. Kalksinterbildung angewitterte Oberfläche, sowie kleinere formale Fehlstellen und Rissbildungen müssen einer eingehenden Reinigung und Festigung unterzogen werden“, so Bürgermeister Albert Ortig. Anlass zur Sorge gab auch die Brunnenstele: „Neben der Verschmutzung der Oberfläche durch biogenen Bewuchs befindet sich unter den Wasserspeiern eine Rissbildung, die ohne entsprechende Maßnahmen zu einem statischen Problem werden könnte.“

Arbeiten am Brunnen vor Ort

Parallel zur Restaurierung der Einzelteile in der Fachwerkstätte laufen Arbeiten am Brunnenbecken vor Ort. Neben der Verschmutzung der Oberflächen durch Moos-, Flechten- und Algenbewuchs gilt es vor allem die starken Fugenrisse und die Haarrissbildungen im Steingefüge sowie Oberflächenabplatzungen zu behandeln. Zur Abdichtung der Brunnenanlage wird nach der Einbringung des passenden Gefälles durch einen Betonestrich eine Bleiwanne eingebaut. Weiters werden bis zum Abschluss der Restaurierung unseres Wahrzeichens im Mai die Pumpe und die Beleuchtung (LED-Technik) erneuert.

 Foto: Bgm. Albert Ortig vor dem Dietmarbrunnen, bei dem die Statue zur Restaurierung entfernt wurde.


Foto: Bgm. Albert Ortig vor dem Dietmarbrunnen, bei dem die Statue zur Restaurierung entfernt wurde.