Die Trendstadt Ried erstrahlt in neuem Glanz

titelbildBürgermeister Albert Ortig: „Mit der nun abgeschlossenen,  umfassenden Stadterneuerung setzt Ried den nächsten Schritt in eine erfolgreiche Zukunft“.

Die Umsetzung der zahlreichen Maßnahmen zur Stadterneuerung wurde am 28. August mit der offiziellen Eröffnung durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Bürgermeister Albert Ortig gefeiert. Mit der Neugestaltung setzt Ried einmal mehr Trends und beschreitet neue, zukunftsweisende  Wege. „Diese Stadterneuerung ist tatsächlich etwas ganz Besonderes“, stellte der Landeshauptmann anerkennend fest.

Ein Kernstück ist die aktuell größte Begegnungszone Österreichs, in der sich alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer weitgehend gleichrangig begegnen. „Die damit verbundene Temporeduktion des motorisierten Verkehrs bedeutet noch mehr Sicherheit. Die Stadterneuerung erhöht die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum entscheidend und trägt maßgeblich zur weiteren Belebung der Innenstadt bei“, unterstrich Bürgermeister Albert Ortig.

fahnenhimmelAuch Kunst belebt den öffentlichen Raum
Das gilt auch für die hochwertige, ebenso funktionelle wie attraktive Möblierung der neu gestalteten Bereiche, das innovative Beleuchtungskonzept und nicht zuletzt für drei Kunstprojekte im öffentlichen Raum: Das „Fahnenspiel“ des Künstlerduos Hanna Kirmann und Bernhard Schwarzenlander akzentuiert mit textilen Elementen in luftiger Höhe die Rainerstraße sowie Teile von Hohem Markt und Bayrhammergasse als fußläufige Verbindung zwischen Stadtzentrum und Weberzeile.

Ebenfalls von der Weberzeile ins Stadtzentrum führt der Themenweg „Verwoben“: Er stellt in zehn Stationen das Handwerk der Leinenweber vor, mit dem in Ried einst bis zu 900 Menschen ihren Lebensunterhalt verdienten. Der Themenweg wurde von MMag. Stefanie Liener in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadtgemeinde konzipiert. Auch drei Spielstationen und deren Spielgeräte wurden künstlerisch gestaltet, sie stammen von der Künstlergruppe „Wüdwux“ (Kons. Meinrad Mayrhofer, Mag. Thomas Waldenberger, Alexander Flotzinger).

Wirkungsvolle Unterstützung für Betriebe
„Die attraktive Gestaltung regt zum Besuch der Innenstadt an und unterstützt dadurch wirkungsvoll die vielen Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe“, betonte Bürgermeister Albert Ortig. Eine Stadterneuerung sei aber niemals abgeschlossen; daher werde auch in den nächsten Jahren vieles unternommen, um die Stadt ständig weiter zu attraktivieren und als Trendsetter zu positionieren. „Wir haben schließlich ein gemeinsames Ziel vor Augen: eine Stadt, die lebt und in der es sich gut leben lässt!“, so Bürgermeister Ortig.

Jubilarin feierte mit 101 Jahren mit
Ein besonderer Gast bei der Eröffnung war Friederike Reithofer: Die Riederin feierte genau an diesem Tag ihren 101. Geburtstag, wozu Landeshauptmann und Bürgermeister mit einem kleinen Präsent gratulierten. Im Rahmen der Eröffnung fand auch eine ökumenische Segnung durch Stadtpfarrer Mag. Rupert Niedl, Lektorin Heidemarie Schiller und Diakonin Elisabeth Steinecker statt.

Dank für Geduld und Verständnis
Die Umsetzung der Stadterneuerung ist für Bürgermeister Albert Ortig auch Anlass, um Dank zu sagen: bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtgemeinde, die in den vergangenen beiden Jahren mit den zahlreichen Baumaßnahmen befasst waren und dabei Außergewöhnliches geleistet haben, sowie bei allen beteiligten Firmen und Institutionen für die gute Zusammenarbeit.

„Vor allem aber bedanke ich mich bei den Riederinnen und Riedern, insbesondere bei den Unternehmerinnen und Unternehmern, deren Geduld und Verständnis durch die umfangreichen Bauarbeiten tatsächlich auf eine harte Probe gestellt wurden. Heute sehen wir, dass es sich gelohnt hat: Wir haben einen weiteren wichtigen Schritt für eine erfolgreiche Zukunft gesetzt, für unsere Stadt und ihre Menschen“, so Bürgermeister Ortig.